smoonr — B2B Content Marketing | The Age of Choice — Strategie Austria Symposium 2014
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diverse farbige drucksorten im fächer

The Age of Choice — Strategie Aus­tria Sym­po­si­um 2014

Das gest­ri­ge Sym­po­si­um unter dem Titel “The Age of Choice” rich­te­te sich an Plan­ner und Marketing-, Bran­dingstra­te­gen in Öster­reich und mach­te Mut, sich direk­ter für oder gegen etwas zu ent­schei­den. Denn eine Ent­schei­dung kann jeder­zeit revi­diert wer­den. Und das ist leich­ter als man denkt: Schon mein Vater mein­te seit mei­ner Kind­heit: “Was küm­mert mich mein blö­des Geschwätz von gestern?”.

Die durch­wegs werb­lich gepräg­te Gäs­te­schar wur­de von den fol­gen­den groß­ar­ti­gen Speakern unterhalten:
Dr. Andre­as Sal­cher, Autor des Best­sel­lers “Erken­ne dich selbst und erschrick nicht”, sei­nes Zei­chens Unter­neh­mens­be­ra­ter, rief dazu auf, sich den Ablen­kun­gen des All­tags zu ver­sa­gen und die vie­len klei­nen Ent­schei­dun­gen im Lau­fe des Lebens bewuss­ter zu fäl­len. Vor jeder Auf­ga­be soll sich der Mensch zwei Fra­gen stel­len: “Will ich es machen?” und “Muss ich es machen?”. Ver­neint man bei­de Fra­gen, kann die Auf­ga­be uner­le­digt blei­ben und man schafft Zeit für Wesent­li­che­res. Sal­cher erzähl­te außer­dem von der Pra­xis der Jesui­ten, sich zwei­mal täg­lich Zeit für die Selbst­re­flek­ti­on zu neh­men. 15 Minu­ten mit­tags und abends sind reser­viert, um den ver­gan­ge­nen hal­ben Tag Revue pas­sie­ren zu las­sen, zu bewer­ten und sich bewusst auf den neu­en hal­ben Tag vorzubereiten.

Es folg­te eine Road­show ver­schie­de­ner erfolg­rei­cher Kam­pa­gnen, zusam­men­ge­stellt von Jason Romey­ko — CD von Saatchi und Saatchi Schweiz.

#dear­fu­ture­mom — Video­ant­wort der Down­syn­dro­me­ge­sell­schaft auf die Anfra­ge einer Mut­ter, die ein Kind mit Down­syn­drom erwartete.

All Eyes on Sam­sung Gala­xy S4. Wer in aus­ge­wähl­ten Foto­bo­xen 60 Sekun­den auf das Gala­xy S4 star­ren konn­te, ohne weg­zu­schau­en, gewann das Gerät.

Nivea Pro­tec­tion Ad — Nivea schützt nicht nur die Haut Ihres Kin­des vor Son­nen­brand, son­dern ein GPS Arm­band mit mobi­ler App Unter­stüt­zung schützt es auch davor, am Strand ver­lo­ren zu gehen.

Die aus­tra­li­sche Bank ANZ unter­stützt mit der Gestal­tung eines GAYTM (Schwu­ler ATM) die homo­se­xu­el­le Bewe­gung in Sydney.

Die aus­tra­li­sche Fuß­ball­mann­schaft Soc­ceroos trägt Anzü­ge, die aus Scha­fen gewon­nen wur­den, die zuvor mit den begrün­ten Tweets ihrer Fans gefüt­tert wurden.

Intermar­ché hat es geschafft, häss­li­ches Gemü­se und defor­mier­te Früch­te zum wah­ren Kas­sen­schla­gern zu transformieren.

Als pro­mo­vier­tem Phy­si­ker und Ver­fech­ter der Cha­os­theo­rie stimm­te man Jens Braak sofort zu, als er die Wich­tig­keit des Zufalls bei Inno­va­tio­nen und Geschäfts­ide­en nannte.

Fried­rich von Bor­ries lie­fer­te den kon­tro­ver­ses­ten Vor­trag des Tages. Sei­ne Kunst­pro­test­be­we­gung RLF (Das rich­ti­gen Leben im Fal­schen), die er gemeinsam mit einem Künst­ler und einer Poli­tak­ti­vis­tin grün­de­te, soll den Kapi­ta­lis­mus durch Kon­sum unter­wan­dern. Dafür brach­te das Kol­lek­tiv meh­re­re Möbel­stü­cke, Schu­he und Deko­ob­jek­te auf den “Markt”, die für die “Share­hol­der” der Revo­lu­ti­on die Bot­schaft “Show you are not afraid.” ver­barg, für den unwis­sen­den Beob­ach­ter aber ledig­lich über­teu­er­te Design­stü­cke darstellten.

Den krö­nen­den Abschluss des Sym­po­si­ums bil­de­te Hans Chris­ti­an Dany. Der Buch­au­tor, Künst­ler und Kura­tor pro­pa­giert das Leben eines Idio­ten füh­ren zu wol­len. Jedoch im über­tra­ge­nen Sinn, denn das Wort lei­tet sich vom grie­chi­schen ἰδιώτης (idio­tes) her,[1] das wert­frei bis heu­te in etwa „Pri­vat­per­son“ bedeu­tet. Es bezeich­ne­te also Per­so­nen, die sich aus öffent­li­chen-poli­ti­schen Ange­le­gen­hei­ten her­aus­hiel­ten und kei­ne Ämter wahr­nah­men, auch wenn ihnen das mög­lich war. Er ver­misst die Inno­va­ti­ons­freu­dig­keit der Men­schen und glaubt, die­se sei nur mög­lich, wenn man sich aus ver­trau­ten Struk­tu­ren löst und “Stö­run­gen” als Trieb­fe­der und Erschaf­fer neu­er Ord­nung zulässt.

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