smoonr — Content Marketing Agentur | Jungunternehmertag 2014 Vortrag: Digitales Marketing
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Junge Menschen im Meeting

Jung­un­ter­neh­mer­tag 2014 Vor­trag: Digi­ta­les Marketing

Der moder­ne Mar­ke­ting­mix in den neu­en Medi­en im Schnell­durch­lauf: Von der Web­site über Soci­al Media bis zur mobi­len App — Mög­lich­kei­ten, Chan­cen und Risi­ken in der digi­ta­len Welt und was man dabei für die Ziel­grup­pen beach­ten soll­te. (Sie­he auch hier: “Was digitale Mar­ke­teers von Game of Thro­nes ler­nen kön­nen”)

Theo­rie

In 2014 around 79% of total inter­net will be con­su­med by mobile users.“ (-eMar­ke­ter) Digi­ta­les Marketing ist über­all — es hat gegen­über dem klas­si­schen Mar­ke­ting­mix auch einen kla­ren Vor­teil: Es ist mess­ba­rer, opti­mier- und nach­jus­tier­bar. Die Fül­le an Kanä­len, Medi­en und Mög­lich­kei­ten för­dert Krea­ti­vi­tät im Umgang mit den eige­nen Ziel­grup­pen. “The glo­bal smart­pho­ne audi­ence will 
total 1.75 bil­li­on in 2014.“ (-eMar­ke­ter) Sehen Sie sich in den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel, auf der Stra­ße oder in Restau­rants um. Unse­re Mit­men­schen und wir selbst sind stän­dig mobil unter­wegs. Ist Ihnen schon ein­mal pas­siert, dass Sie das Han­dy zu Hau­se ver­ges­sen haben? Das war ver­mut­lich unan­ge­nehm und Sie haben sich unvoll­stän­dig und uner­reich­bar gefühlt. Das Smart­pho­ne ist der direk­tes­te und per­sön­lichs­te Kanal, den zu Ihren Kun­den auf­bau­en kön­nen. Des­halb ist es so wich­tig, dass Sie Ihre Kommunikation mobil optimieren.

Die­ser Shift in der Kommunikation ver­un­si­chert Mar­ke­ting­ver­ant­wort­li­che und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­chefs beson­ders bei der Wahl des geeig­ne­ten Mar­ke­ting­mix. „CMOs expect 75% of Marketing Bud­gets 
to be digi­tal wit­hin 5 years. 
50% of CMOs feel not in con­trol any­mo­re.“ Die Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on hat sich in den letz­ten 5 Jah­ren so viel ver­än­dert wie in den letz­ten 50. Aber nicht nur den Mar­ke­tee­ers macht die­ses Über­maß an Kanä­len zu schaf­fen. Wir selbst sind rund 3000 Mar­ke­ting­bot­schaf­ten pro Tag ausgsetzt. Eini­ge Exper­ten behaup­ten man mer­ke sich jedoch ledig­lich 0,5%. Sie müs­sen des­halb anders als alle sein, um Teil die­ser 15 Bot­schaf­ten zu sein. Machen Sie, was ande­re nicht machen und machen Sie nicht, was ande­re machen.

Das klingt schwer, ist aber ganz ein­fach, wenn Sie sich 1 Grund­prin­zip der Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on immer wie­der vor Augen füh­ren: Ein Geschäft pas­siert zwi­schen zwei Men­schen. Direk­te Bezie­hun­gen zu Kun­den sind spä­tes­tens seit Soci­al Media und dem digi­ta­len Marketing ein­fach mög­lich und mess- und ana­ly­sier­bar. Im Klas­si­schen Marketing hat­ten Sie bis­her immer nur ein Mega­phon, im digi­ta­len Zeit­al­ter gibt es Tele­fon, das in bei­de Rich­tung funk­tio­niert. Kun­den­be­zie­hun­gen sind also immer zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen. Die­se basie­ren auf Geschich­ten. Jedes Unter­neh­men, jede Mar­ke und jedes Pro­dukt, das wir lie­ben hat eine Geschich­te oder erzählt eine. Gute Geschich­ten erschaf­fen 2 wun­der­ba­re Din­ge: Men­schen erin­nern sich an Sie und Geschich­ten wecken Bedarf bei Ihrer Ziel­grup­pe. Des­halb funk­tio­niert You­Tube auch so gut.

Im Umkehr­schluss sind auch Ihre Kun­den mehr als Geschlecht, Alter und Wohn­ort. “Um die Bedürf­nis­se der Kun­den bes­ser zu ver­ste­hen, ist es Vor­aus­set­zung, auch „wei­che“ Daten im Dia­log­mar­ke­ting zu berück­sich­ti­gen. Doch das tun weit über die Hälf­te (58%) der befrag­ten Mar­ke­ting­ver­ant­wort­li­chen nicht. ” (-For­sa Umfra­ge) Wich­tig für eine funk­tio­nie­ren­de Bezie­hung sind soge­nann­te Soft Facts wie Ver­trau­en, Respekt, Mei­nun­gen, Inter­es­sen, Ein­drü­cke, Erwar­tun­gen, Erfah­run­gen. Die­se kann ich durch Likes, Posts, Grup­pen­mit­glied­schaf­ten, Freun­des­lis­ten, Check-in Daten und ande­ren digi­ta­len Spu­ren erkennen.

Frü­her wur­de man als Digi­ta­ler oft gefragt, was ist der ROI von Face­book? Down­load­zah­len und Inter­ak­ti­ons­ra­ten konn­te man ein­fach nicht 1:1 in Abschlüs­se über­set­zen. Natür­lich sind Soft Facts kein Umrech­nungs­fak­tor für direk­te Ver­triebs­er­fol­ge ist. Aber trotz­dem helfen die sozia­len Netz­wer­ke dabei, mehr Abschlüs­se zu erzie­len. Ein ganz ein­fa­ches Bei­spiel: Ich bin Fan einer Sei­te für Han­dy­hül­len gewor­den. Selbst konn­te ich die Han­dy­hül­len nicht ver­wen­den, ich war also für das Unter­neh­men ein­fach kein „wert­vol­ler“ Kun­de. Aber genau zu der Zeit hat eine Freun­din nach einer neu­en Hül­le gesucht und die Fir­ma ist auf­grund mei­nes Likes als Emp­feh­lung in ihrem News­feed auf­ge­taucht. Sie hat sofort bestellt. Ana­ly­siert das Unter­neh­men die­se Soft Facts bin ich plötz­lich ein wert­vol­ler Mul­ti­pli­ka­tor. Und genau­so funk­tio­niert Soci­al Media. Sie sagen jetzt viel­leicht: Ja aber für die Soft Facts muss ich ja ziem­lich viel wis­sen über mei­ne Kun­den. Wenn Sie es rich­tig machen, wer­den Ihnen Ihre Kun­den auch viel verraten.

Wie eine reprä­sen­ta­ti­ve Stu­die aus Deutsch­land (-For­sa Umfra­ge) zeigt, geben Kun­den Ihre Daten ger­ne aus der Hand wenn Sie davon einen oder meh­re­re der fol­gen­den Bene­fits bekommen:

  • 67% Exklu­si­ve Stammkundenbetreuung
  • 60% Hil­fe bei Pro­ble­men oder Beschwerden
  • 45% Spe­zi­el­le Emp­feh­lun­gen und Inhalte
  • 36% Indi­vi­du­el­le Emp­feh­lun­gen und Inhalte
  • 22% Anspra­che in den eige­nen Kanälen

Und plötz­lich ist Daten­schutz gar kein The­ma mehr. Naür­lich müs­sen Sie dafür sor­gen, dass die­se Daten ver­trau­ens­voll und sicher ver­wahrt wer­den. Gute Kun­den­be­zie­hun­gen bau­en auf authen­ti­schen, trans­pa­ren­ten, ehr­lich, indi­vi­du­el­len Dia­lo­gen auf. Behan­deln Sie Kun­den also ein­fach wie Ihre Freun­de: Heben Sie nachts ab, helfen Sie beim Umzug und hören Sie zu. Lösen Sie Pro­ble­me! Freun­de helfen mir, dass es mir bes­ser geht, ich bes­ser wir­ke (zB.: beim Aus­ge­hen), damit ich mich bes­ser füh­le. Genau das funk­tio­niert auch mit Mar­ken: War­um gehe ich zum Star­bucks, obwohl der Kaf­fee woan­ders bes­ser ist und hal­te den Becher pro­mi­nent vor mir her, obwohl sogar mein Name falsch geschrie­ben drauf­steht? Star­bucks macht das nicht etwa aus Ver­se­hen, son­dern mit gutem Grund. Je fan­ta­sie­vol­ler die Namen sind, des­to wahr­schein­lich ist es, dass Sie die­se Ver­feh­lung foto­gra­fie­ren und mit ande­ren tei­len und Star­bucks gra­tis bewerben.

Wie wird man zu einer Mar­ke mit Mehr­wert? Gehen Sie die Extramei­le und am bes­ten Sie las­sen das von ande­ren beur­tei­len. Holen Sie sich Zer­ti­fi­ka­te, Bad­ges, Bewer­tun­gen, gute Test­ergeb­nis­se. Bau­en Sie Kun­den­ser­vice auf, der nicht nur einen Kaf­fee bringt, son­dern auch ein Mil­ka Naps dazu, Laden Sie Fans ein, an Neu­ent­wick­lun­gen mit­zu­ar­bei­ten, über­tref­fen Sie Erwar­tun­gen. Eine gro­ße Hotel­ket­te hat zum Bei­spiel eine App her­aus­ge­bracht, die einem Con­cier­ge gleich kommt, mit der man sich extra Hand­tü­cher, Musik und Sekt aufs Zim­mer bestel­len kann, die weiß, wann ich ein­che­cke, mein Zim­mer schon vor­be­rei­tet und gleich­zei­tig mein Zim­mer­schlüs­sel ist. Ich brauch nicht mal mehr Per­so­nal. Also fast nicht mehr. ☺

Das digitale Zeit­al­ter machen Kon­su­men­ten zu mün­di­gen Mar­ken­bot­schaf­tern. Bevor man sich etwas kauft, schaut man sich durch­schnitt­lich 11 Quel­len an. Dar­un­ter sind vie­le Rezen­sio­nen und Blogs von Leu­ten, die das betrof­fe­ne Pro­dukt bereits gekauft haben. Men­schen trau­en ande­ren Men­schen. Mar­ken­bot­schaf­ter ver­kau­fen des­halb Ihre Mar­ke viel bes­ser als ein gan­zes Marketingteam.

Die 5 Freun­de für den selb­stän­di­gen Start ins Digitale Marketing

  1. Hos­ter
  2. Wor­d­Press + Templates
  3. Google
  4. Call to Actions
  5. Soci­al Media

Hos­ter sind inzwi­schen schon sehr güns­tig und für den Start ins digitale Marketing die Basis. Wor­d­Press ist ein kos­ten­lo­ses CMS, dass Sie mit vie­len frei ver­füg­ba­ren Plug-ins und Erwei­te­run­gen (zB.: Web­shop) und einem Respon­si­ve Design aus einem Tem­pla­te Por­tal schnell zu Ihrer Web­site zusam­men­stöp­seln kön­nen. Da vie­le Ihrer Kun­den Ihre Ange­bo­te mobile kon­su­mie­ren, rücken Sie die Call to Actions (But­tons, Links und Schalt­flä­chen) an die obers­te Stel­le. CTAs sind zB.: But­ton in den App Store, Info-PDF Down­load, Gra­tis Ver­an­stal­tung anmel­den, etc. Für mei­ne Kun­den muss es mög­lich sein, schnell zu errei­chen, was sie brauchen.

Soci­al Media ist nicht eins, soci­al media sind inzwi­schen eine fül­le von Kanä­len die nicht alle die glei­che Ziel­grup­pe und die glei­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zweck erfül­len. Man muss sich aus­su­chen wo man aktiv wer­den will und in den Kanä­len soll­te man gut sein und es muss zur Mar­ke pas­sen. Man muss sich gut vor­be­rei­ten. Schau­en wir uns das genau­er an.

  1. Defi­nie­ren Sie Ziele

    • Defi­nie­ren Sie Ziele
    • Wer sind mei­ne Zielgruppe/n?
    • Was wol­len mei­ne Zielgruppe/n?
    • Wie kann ich helfen?
  2. Schü­ren Sie Emotionen

    Sie müs­sen sich fra­gen, ob eine Inter­es­sens­sei­te ziel­füh­ren­der ist, als ihr Unter­neh­mens­pro­fil zu pfle­gen. Als Tier­fut­ter­her­stel­ler haben Sie im Unter­neh­mens­kon­text womög­lich wenig emo­tio­na­le The­men. Betrei­ben Sie statt­des­sen eine Kat­zen­sei­te wie Fan­cy Feast kann die brei­te The­men­viel­falt und die Mög­lich­keit, Fra­gen zu stel­len, einen Fan­boom aus­lö­sen. Ange­nom­men Sie sind Coca Cola. Natür­lich kann man jeder­zeit pos­ten: „Pro­bie­ren Sie jetzt Vanil­la Coke bei Spar, Inter­spar und Euro­spar.“ Die­ser Post wird kei­ne Emo­tio­nen aus­lö­sen. Bes­ser ist: „Mar­kie­re in dei­nem Kom­men­tar, wer die Vanil­le in dei­nem Coke ist!“
    Sagen Sie aus die­sem Grund auch nie­mals “Fol­gen Sie uns auf Face­book”, “Wer­de Fan von uns auf Face­book” , son­dern nen­nen Sie den Link lie­ber “Reden Sie mit uns auf Face­book”. Soci­al Media ist ein Dia­log und ermög­licht Kon­ver­sa­ti­on auf bei­den Seiten.

  3. Erzeu­gen Sie Viralität

    Vira­li­tät heisst nicht immer gleich 1 mil­li­ar­de You­Tube hits. Viral sein, bedeu­tet „teil­ba­ren“ Con­tent zu pro­du­zie­ren. Man teilt aber nur inter­es­san­te, span­nen­de, lus­ti­ge oder absur­de Din­ge oder Ereig­nis­se, die mich oder mein Umfeld betref­fen oder betref­fen könn­ten. (Gewinn­spie­le)

  4. Nut­zen Sie alle Ihre Kanäle

  5. Reagie­ren Sie

    Soci­al Media ist kein 9–5 Job

  6. Ana­ly­sie­ren Sie die Ergebnisse, die Sie erhal­ten und

  7. Wäh­len Sie die rich­ti­gen Marketingkanäle

Mobile

Last but not least, der „mobile“ Kanal. Smart­pho­nes wer­den vor­nehm­lich für zwei The­men genutzt: Soci­al und Search (Sta­tu­scheck in mei­nen sozia­len Netz­wer­ken und Suche — zB.: nach dem nächs­ten Bus). Es gibt ins­ge­samt fast 3 Mil­lio­nen Apps in den diver­sen Stores. Wahr­schein­lich sind über 80% Schrott. Was macht Ihre App nun erfolg­reich? Eine App ist dann eine gute Ent­schei­dung, wenn Sie die Access Costs, also die Zeit zwi­schen dem was ich will / brau­che und dem Erhalt des­sel­ben so nied­rig wie mög­lich hält. Ich habe einen Unfall und möch­te mei­nem Ver­si­che­rungs­mak­ler sofort mei­nen Unfall und Scha­den mel­den. Ich habe Hun­ger und möch­te wis­sen, wel­ches Restau­rant in der Nähe die bes­ten Bewer­tun­gen hat. Ich sehe ein Paar Snea­kers und möch­te sofort wis­sen, wo sie am bil­ligs­ten sind.

Respon­si­ve Web­site oder nati­ve App?

Wenn Sie alle Infos, die Ihnen für eine App ein­fal­len auch auf der Web­site unter­brin­gen, machen Sie eine mobll opti­mier­te Web­site. Wenn Sie die phy­si­ka­li­schen Fea­tures eines Tele­fons aus­nut­zen wol­len, Infor­ma­tio­nen schnell und sicher inner­halb Ihres Unter­neh­mens trans­por­tie­ren und aktu­ell hal­ten wol­len, Infor­ma­tio­nen auch off­line anbie­ten wol­len, dann machen Sie eine App oder nut­zen Sie eine App, die es bereits am Markt gibt. (Kun­den­kar­ten am Tele­fon, Fours­qua­re, etc,)

Inspi­ra­ti­on

Can­nes Lions Gewin­ner Video Playlist

Always “Like a Girl”:

The North­face Korea:

 

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