smoonr - Online und Social Media Beratung | Jungunternehmertag 2014 Vortrag: Digitales Marketing
smoonr denkt stets strategisch, konzipiert ganzheitlich und installiert funktionierende digitale Kommunikationslösungen, die in-house selbständig fortgeführt werden können. Wir setzen auf fundierte Inhalte, ehrliches Service und Nachhaltigkeit.
social media, mobile, online, content marketing, full service agentur, online agentur, social media agentur, agentur, websites, online marketing, branding, mobile apps, responsive, websites, kreation, logo entwicklung, logo, strategie, planning, multimedia, digitale medien, new media, consulting, beratung, umsetzung,
1475
post-template-default,single,single-post,postid-1475,single-format-standard,cookies-not-set,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode_grid_1300,footer_responsive_adv,qode-content-sidebar-responsive,qode-child-theme-ver-2.0.0,qode-theme-ver-16.0.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.7,vc_responsive
Junge Menschen im Meeting

Jungunternehmertag 2014 Vortrag: Digitales Marketing

Der moderne Marketingmix in den neuen Medien im Schnelldurchlauf: Von der Website über Social Media bis zur mobilen App – Möglichkeiten, Chancen und Risiken in der digitalen Welt und was man dabei für die Zielgruppen beachten sollte. (Siehe auch hier: „Was digitale Marketeers von Game of Thrones lernen können„)

Theorie

“In 2014 around 79% of total internet will be consumed by mobile users.“ (-eMarketer) Digitales Marketing ist überall – es hat gegenüber dem klassischen Marketingmix auch einen klaren Vorteil: Es ist messbarer, optimier- und nachjustierbar. Die Fülle an Kanälen, Medien und Möglichkeiten fördert Kreativität im Umgang mit den eigenen Zielgruppen. “The global smartphone audience will 
total 1.75 billion in 2014.“ (-eMarketer) Sehen Sie sich in den öffentlichen Verkehrsmittel, auf der Straße oder in Restaurants um. Unsere Mitmenschen und wir selbst sind ständig mobil unterwegs. Ist Ihnen schon einmal passiert, dass Sie das Handy zu Hause vergessen haben? Das war vermutlich unangenehm und Sie haben sich unvollständig und unerreichbar gefühlt. Das Smartphone ist der direkteste und persönlichste Kanal, den zu Ihren Kunden aufbauen können. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie Ihre Kommunikation mobil optimieren.

Dieser Shift in der Kommunikation verunsichert Marketingverantwortliche und Kommunikationschefs besonders bei der Wahl des geeigneten Marketingmix. „CMOs expect 75% of Marketing Budgets 
to be digital within 5 years. 
50% of CMOs feel not in control anymore.“ Die Kundenkommunikation hat sich in den letzten 5 Jahren so viel verändert wie in den letzten 50. Aber nicht nur den Marketeeers macht dieses Übermaß an Kanälen zu schaffen. Wir selbst sind rund 3000 Marketingbotschaften pro Tag ausgsetzt. Einige Experten behaupten man merke sich jedoch lediglich 0,5%. Sie müssen deshalb anders als alle sein, um Teil dieser 15 Botschaften zu sein. Machen Sie, was andere nicht machen und machen Sie nicht, was andere machen.

Das klingt schwer, ist aber ganz einfach, wenn Sie sich 1 Grundprinzip der Kundenkommunikation immer wieder vor Augen führen: Ein Geschäft passiert zwischen zwei Menschen. Direkte Beziehungen zu Kunden sind spätestens seit Social Media und dem digitalen Marketing einfach möglich und mess- und analysierbar. Im Klassischen Marketing hatten Sie bisher immer nur ein Megaphon, im digitalen Zeitalter gibt es Telefon, das in beide Richtung funktioniert. Kundenbeziehungen sind also immer zwischenmenschliche Beziehungen. Diese basieren auf Geschichten. Jedes Unternehmen, jede Marke und jedes Produkt, das wir lieben hat eine Geschichte oder erzählt eine. Gute Geschichten erschaffen 2 wunderbare Dinge: Menschen erinnern sich an Sie und Geschichten wecken Bedarf bei Ihrer Zielgruppe. Deshalb funktioniert YouTube auch so gut.

Im Umkehrschluss sind auch Ihre Kunden mehr als Geschlecht, Alter und Wohnort. „Um die Bedürfnisse der Kunden besser zu verstehen, ist es Voraussetzung, auch „weiche“ Daten im Dialogmarketing zu berücksichtigen. Doch das tun weit über die Hälfte (58%) der befragten Marketingverantwortlichen nicht. “ (-Forsa Umfrage) Wichtig für eine funktionierende Beziehung sind sogenannte Soft Facts wie Vertrauen, Respekt, Meinungen, Interessen, Eindrücke, Erwartungen, Erfahrungen. Diese kann ich durch Likes, Posts, Gruppenmitgliedschaften, Freundeslisten, Check-in Daten und anderen digitalen Spuren erkennen.

Früher wurde man als Digitaler oft gefragt, was ist der ROI von Facebook? Downloadzahlen und Interaktionsraten konnte man einfach nicht 1:1 in Abschlüsse übersetzen. Natürlich sind Soft Facts kein Umrechnungsfaktor für direkte Vertriebserfolge ist. Aber trotzdem helfen die sozialen Netzwerke dabei, mehr Abschlüsse zu erzielen. Ein ganz einfaches Beispiel: Ich bin Fan einer Seite für Handyhüllen geworden. Selbst konnte ich die Handyhüllen nicht verwenden, ich war also für das Unternehmen einfach kein „wertvoller“ Kunde. Aber genau zu der Zeit hat eine Freundin nach einer neuen Hülle gesucht und die Firma ist aufgrund meines Likes als Empfehlung in ihrem Newsfeed aufgetaucht. Sie hat sofort bestellt. Analysiert das Unternehmen diese Soft Facts bin ich plötzlich ein wertvoller Multiplikator. Und genauso funktioniert Social Media. Sie sagen jetzt vielleicht: Ja aber für die Soft Facts muss ich ja ziemlich viel wissen über meine Kunden. Wenn Sie es richtig machen, werden Ihnen Ihre Kunden auch viel verraten.

Wie eine repräsentative Studie aus Deutschland (-Forsa Umfrage) zeigt, geben Kunden Ihre Daten gerne aus der Hand wenn Sie davon einen oder mehrere der folgenden Benefits bekommen:

  • 67% Exklusive Stammkundenbetreuung
  • 60% Hilfe bei Problemen oder Beschwerden
  • 45% Spezielle Empfehlungen und Inhalte
  • 36% Individuelle Empfehlungen und Inhalte
  • 22% Ansprache in den eigenen Kanälen

Und plötzlich ist Datenschutz gar kein Thema mehr. Naürlich müssen Sie dafür sorgen, dass diese Daten vertrauensvoll und sicher verwahrt werden. Gute Kundenbeziehungen bauen auf authentischen, transparenten, ehrlich, individuellen Dialogen auf. Behandeln Sie Kunden also einfach wie Ihre Freunde: Heben Sie nachts ab, helfen Sie beim Umzug und hören Sie zu. Lösen Sie Probleme! Freunde helfen mir, dass es mir besser geht, ich besser wirke (zB.: beim Ausgehen), damit ich mich besser fühle. Genau das funktioniert auch mit Marken: Warum gehe ich zum Starbucks, obwohl der Kaffee woanders besser ist und halte den Becher prominent vor mir her, obwohl sogar mein Name falsch geschrieben draufsteht? Starbucks macht das nicht etwa aus Versehen, sondern mit gutem Grund. Je fantasievoller die Namen sind, desto wahrscheinlich ist es, dass Sie diese Verfehlung fotografieren und mit anderen teilen und Starbucks gratis bewerben.

Wie wird man zu einer Marke mit Mehrwert? Gehen Sie die Extrameile und am besten Sie lassen das von anderen beurteilen. Holen Sie sich Zertifikate, Badges, Bewertungen, gute Testergebnisse. Bauen Sie Kundenservice auf, der nicht nur einen Kaffee bringt, sondern auch ein Milka Naps dazu, Laden Sie Fans ein, an Neuentwicklungen mitzuarbeiten, übertreffen Sie Erwartungen. Eine große Hotelkette hat zum Beispiel eine App herausgebracht, die einem Concierge gleich kommt, mit der man sich extra Handtücher, Musik und Sekt aufs Zimmer bestellen kann, die weiß, wann ich einchecke, mein Zimmer schon vorbereitet und gleichzeitig mein Zimmerschlüssel ist. Ich brauch nicht mal mehr Personal. Also fast nicht mehr. ☺

Das digitale Zeitalter machen Konsumenten zu mündigen Markenbotschaftern. Bevor man sich etwas kauft, schaut man sich durchschnittlich 11 Quellen an. Darunter sind viele Rezensionen und Blogs von Leuten, die das betroffene Produkt bereits gekauft haben. Menschen trauen anderen Menschen. Markenbotschafter verkaufen deshalb Ihre Marke viel besser als ein ganzes Marketingteam.

Die 5 Freunde für den selbständigen Start ins Digitale Marketing

  1. Hoster
  2. WordPress + Templates
  3. Google
  4. Call to Actions
  5. Social Media

Hoster sind inzwischen schon sehr günstig und für den Start ins digitale Marketing die Basis. WordPress ist ein kostenloses CMS, dass Sie mit vielen frei verfügbaren Plug-ins und Erweiterungen (zB.: Webshop) und einem Responsive Design aus einem Template Portal schnell zu Ihrer Website zusammenstöpseln können. Da viele Ihrer Kunden Ihre Angebote mobile konsumieren, rücken Sie die Call to Actions (Buttons, Links und Schaltflächen) an die oberste Stelle. CTAs sind zB.: Button in den App Store, Info-PDF Download, Gratis Veranstaltung anmelden, etc. Für meine Kunden muss es möglich sein, schnell zu erreichen, was sie brauchen.

Social Media ist nicht eins, social media sind inzwischen eine fülle von Kanälen die nicht alle die gleiche Zielgruppe und die gleiche Kommunikationszweck erfüllen. Man muss sich aussuchen wo man aktiv werden will und in den Kanälen sollte man gut sein und es muss zur Marke passen. Man muss sich gut vorbereiten. Schauen wir uns das genauer an.

  1. Definieren Sie Ziele

    • Definieren Sie Ziele
    • Wer sind meine Zielgruppe/n?
    • Was wollen meine Zielgruppe/n?
    • Wie kann ich helfen?
  2. Schüren Sie Emotionen

    Sie müssen sich fragen, ob eine Interessensseite zielführender ist, als ihr Unternehmensprofil zu pflegen. Als Tierfutterhersteller haben Sie im Unternehmenskontext womöglich wenig emotionale Themen. Betreiben Sie stattdessen eine Katzenseite wie Fancy Feast kann die breite Themenvielfalt und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, einen Fanboom auslösen. Angenommen Sie sind Coca Cola. Natürlich kann man jederzeit posten: „Probieren Sie jetzt Vanilla Coke bei Spar, Interspar und Eurospar.“ Dieser Post wird keine Emotionen auslösen. Besser ist: „Markiere in deinem Kommentar, wer die Vanille in deinem Coke ist!“
    Sagen Sie aus diesem Grund auch niemals „Folgen Sie uns auf Facebook“, „Werde Fan von uns auf Facebook“ , sondern nennen Sie den Link lieber „Reden Sie mit uns auf Facebook“. Social Media ist ein Dialog und ermöglicht Konversation auf beiden Seiten.

  3. Erzeugen Sie Viralität

    Viralität heisst nicht immer gleich 1 milliarde YouTube hits. Viral sein, bedeutet „teilbaren“ Content zu produzieren. Man teilt aber nur interessante, spannende, lustige oder absurde Dinge oder Ereignisse, die mich oder mein Umfeld betreffen oder betreffen könnten. (Gewinnspiele)

  4. Nutzen Sie alle Ihre Kanäle

  5. Reagieren Sie

    Social Media ist kein 9-5 Job

  6. Analysieren Sie die Ergebnisse, die Sie erhalten und

  7. Wählen Sie die richtigen Marketingkanäle

Mobile

Last but not least, der „mobile“ Kanal. Smartphones werden vornehmlich für zwei Themen genutzt: Social und Search (Statuscheck in meinen sozialen Netzwerken und Suche – zB.: nach dem nächsten Bus). Es gibt insgesamt fast 3 Millionen Apps in den diversen Stores. Wahrscheinlich sind über 80% Schrott. Was macht Ihre App nun erfolgreich? Eine App ist dann eine gute Entscheidung, wenn Sie die Access Costs, also die Zeit zwischen dem was ich will / brauche und dem Erhalt desselben so niedrig wie möglich hält. Ich habe einen Unfall und möchte meinem Versicherungsmakler sofort meinen Unfall und Schaden melden. Ich habe Hunger und möchte wissen, welches Restaurant in der Nähe die besten Bewertungen hat. Ich sehe ein Paar Sneakers und möchte sofort wissen, wo sie am billigsten sind.

Responsive Website oder native App?

Wenn Sie alle Infos, die Ihnen für eine App einfallen auch auf der Website unterbringen, machen Sie eine mobll optimierte Website. Wenn Sie die physikalischen Features eines Telefons ausnutzen wollen, Informationen schnell und sicher innerhalb Ihres Unternehmens transportieren und aktuell halten wollen, Informationen auch offline anbieten wollen, dann machen Sie eine App oder nutzen Sie eine App, die es bereits am Markt gibt. (Kundenkarten am Telefon, Foursquare, etc,)

Inspiration

Cannes Lions Gewinner Video Playlist

Always „Like a Girl“:

The Northface Korea:

 

Keine Kommentare

Kommentar veröffentlichen